Gehirntraining – nicht nur bei bei Demenz

Erkennen Sie die Melodie? Welche Bildausschnitte passen? Spaß und Spiele gegen das Vergessen

 

Lieder und Geschichten wecken schöne Erinnerungen, Rätsel und Quiz fördern die Denkleistung: Expertinnen aus dem Bereich des kognitiven Trainings, der Betreuung und zertifizierte Entspannungscoaches haben für die Plattform magic minutes ein Potpourri entwickelt. Es aktiviert Menschen mit Demenzerkrankungen – und macht auch Gesunden Freude. Wir bieten eine kleine kostenlose Auswahl und wünschen viel Spaß beim Ausprobieren – einfach das jeweilige Bild anklicken oder -tippen!
 

Die Comedian Harmonists lassen grüßen – und Elvis Presley grüßte zurück.
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Begleitmusik fürs Leben

„Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“, stimmt das Herren-Sextett an. „Und es ist verblüffend, wie viele Patienten mit Demenz die Zeile aus dem Gedächtnis ergänzen können“, sagt Andreas Falke, Mitgbegründer von magic minutes. Musik ist besonders stabil im Gedächtnis verankert und kann, wie ein Duft, ein Bild oder ein Geräusch, Erinnerungen lebendig werden lassen: an den ersten Kuss, an den Tanz mit einer Liebsten, an die Lieblingsplatte der besten Freundin. Die Aufnahme der Comedian Harmonistes stammt aus frühen 1930er Jahren. Viele bringen mit dem Stück einen jüngeren Interpreten in Verbindung. Sehen Sie ihn vor sich, mit Schmalzlocke und Schmachtblick, in hautenger Hose und Fransenjacke, den King of Rock´n Roll?

Für Leser ist „Max und Moritz“ ein Vergnügen, für Hühner ein harter Brocken.
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Dieses ist der erste Streich ...

... und sechs weitere folgen sogleich. Es endet nicht gut für die Helden der Bubengeschichte, die Wilhelm Busch 1865 veröffentlicht hat. Bis heute zählt „Max und Moritz“ zu den meistverkauften Kinderbüchern, übersetzt in mehr als 300 Sprachen und Dialekte. Viele Eltern verbannen es inzwischen aus dem Regal, denn Menschen und Tiere werden gedankenlos  getötet und gequält, darunter Witwe Bolte und ihr Federvieh: „Ihrer Hühner waren drei und ein stolzer Hahn dabei“. Zeilen wie diese zaubern dennoch Lächeln auf Gesichter. Mag der Inhalt aus heutiger Sicht zweifelhaft sein, unbestritten bleiben der grandiose Sprachwitz und der Fakt, dass die Geschichte für die Mehrheit der älteren Generation ein Begleiter durch die Kindheit war – und eine Pforte, durch die sie für einige magische Minuten zurück kehren können.

Memory mit Tönen: Unter welchem Feld schnurrt die zweite Katze?
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Donnerwetter nochmal!

Dumpfes Grollen ertönt beim Klick auf das erste Kärtchen. Unter dem zweiten schnurrt ein Kätzchen. Was gibt es unter dem dritten und fünften zu hören? Und hat sich der zweite Donner unter dem vierten oder sechsten Kärtchen versteckt? Die Spielidee folgt dem klassischen Bilder-Memory: Alle Kärtchen sehen gleich aus. Es geht darum, sich zu merken, bei welchen beiden Kärtchen zwei identische Geräusche erklingen. Von Stufe zu Stufe erscheinen mehr Klangfelder auf dem Monitor – bis das Rätsel so komplex ist, dass die vierjährige Enkelin helfen muss. Bekanntlich sind kleine Kinder im Memory unschlagbar. Doch Erwachsene aller Altersgruppen, die mitspielen, gewinnen in jedem Fall: Das Gedächtnis wird angeregt und Erinnerungen erwachen, zum Beispiel an die Katze des Nachbarns, mit der man als Kind oft gespielt hat. Wie hieß sie nochmal?

Erkennen Sie vor lauter Blüten das Beet? 
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Welt unter der Lupe

Herrlich, das Blumenbeet! Betrachten Sie die Pracht und schwelgen Sie in Formen, Farben, angenehmen Gefühlen und Gedanken. Und nun bekommen Sie zwei vergrößerte Bildausschnitte präsentiert: Auf Ausschnitt A sehen Sie drei übereinander liegende Blüten: zu unterst eine rosafarbene, darüber eine weiße, zu oberst eine gelbe Blüte. Auf Ausschnitt B ist die Reihenfolge, von unten, Rosa, Gelb, Weiß. Welcher Ausschnitt stammt aus dem Bild? Stufe für Stufe werden die Bilder komplexer und die Ausschnitte verwechselbarer. Angeregt werden die Fähigkeiten, Muster zu erkennen und Formen zuzuordnen. Nicht nur Demenzerkrankte profitieren von diesem Rätselspiel!         (Die Lösung ist B)

Der Clip informiert über die Plattform
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magic minutes – Spielplatz für Demenzerkrankte und Angehörige

Aktuelle Studien zeigen, dass geistige und körperliche Aktivitäten den Fortschritt der Demenz verlangsamen können. Tägliche Beschäftigung mit Bildern, Musik, Hörstücken und spielerischen Gedächtnisübungen verringert innere Unruhe und kann, in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt, zur Reduzierung der Medikation führen.
Bilder, Musik- und Tanzstücke, Töne, Lesungen, vielfältige spielerische kognitive Übungen zur Aktivierung und Entspannung sind von Experten ausgewählt und entwickelt. Die Inhalte lassen sich einfach in den Alltag integrieren und sind selbsterklärend zu bedienen. Es ist möglich, Favoriten in einem persönlichen Profil festzulegen und Aktivitäten und Ergebnisse zu dokumentieren. Protokolle helfen, Fähigkeiten gezielt zu fördern. Angehörigen bietet die Plattform Entspannungstechniken wie Kurzmeditationen und  Atemübungen – und stimmungsvolle Musik.
Mehr Informationen und monatlich kündbare Lizenzen finden Sie unter: www.magic-minutes.de.
​​​​​​​Eine kostenlose persönliche Bertatung erhalten Sie über das Kontaktformular.
magic minutes ausprobieren können Sie mit dem kostenlosen dreitägigen Testzugang.